Der Nettodurchschnittslohn liegt in Deutschland bei knapp 2.500 Euro. Wie unser Gehaltsvergleich 2015 zeigt, liegen die Löhne in einigen Bundesländern unter dem Durchschnitt. Die Firmengröße und der Standort des Arbeitgebers sind zwei Faktoren, die sich auf das Gehalt auswirken. Im weltweiten Vergleich verdienen die Dänen, Schweden, Australier und Schweizer pro Monat mehr Geld als die Deutschen.

Viele Bundesbürger, die sich etwas anschaffen wollen, müssen auf einen Kredit zurückgreifen, da der Lohn nicht ausreicht. Ein Rahmenkredit ist eine sinnvolle Möglichkeit, einen hohen Kreditbetrag zu niedrigen Zinsen und einer kurzen Laufzeit zu erhalten. Nicht alle Angebote sind gleich gut. Die Anbieter haben oft versteckte Kosten oder verlangen Gebühren, die den Kredit zu einer teuren Schuld werden lassen.

Wo findet sich der richtige Rahmenkredit?

Rahmenkredite sind beliebt. Verbraucher profitieren von den niedrigen Zinsen der Banken. Sie erhalten mit diesem Kredit kurzfristig und unkompliziert Geld. Die Bank prüft vor der Herausgabe des Gelds die Bonität, also die Zahlungsfähigkeit des Kunden. Wenn das Risiko eines Zahlungsausfalls als gering eingestuft wird, weil der Kunde einen festen und gut bezahlten Job hat, bewilligt sie den Kreditbetrag. In der Regel können Verbraucher unkompliziert bis zu 25.000 Euro beantragen. Das Finanzinstitut schreibt das geliehene Geld auf einem Kreditkonto gut. Es lässt sich jederzeit auf das Girokonto übertragen. Das Besondere beim Rahmenkredit ist, dass Kunden den Geldbetrag auf einmal beanspruchen oder ihn bedarfsgerecht stückeln können.

Verbraucher, die sich im Vorfeld informieren, vermeiden Stolperfallen. Ein Rahmenkreditvergleich unter https://www.zentraler-kreditausschuss.de/rahmenkredit-vergleich/ zu suchen, hilft, den passenden Anbieter zu finden. Dort haben Kunden die Möglichkeit, verschiedene Kreditangebote umfassend miteinander zu vergleichen. Ausschlaggebend sind immer die Zinsen. Preiswerte Rahmenkredite haben derzeit (Ende 2015) ein Zinsniveau von unter sechs Prozent.

Der Rahmenkredit bietet eine hohe Flexibilität. Die Verbraucher können entscheiden, wann und in welcher Höhe sie das Geld zurückzahlen.

  • Es gibt keine festen Monatsraten
  • Verbraucher legen auch die Laufzeit selbst fest
  • Es gibt beim Rahmenkredit in der Regel keine Zusatzkosten

Viele Anbieter vergeben einen Teil des Kreditbetrags sogar zinsfrei. Damit eignet sich der Rahmenkredit für Personen, die ihren Dispo umschulden. Zinsen fallen ausschließlich auf die Kreditsumme an. Der Zinssatz ist in der Regel variabel. Er orientiert sich am Leitzins der EZB, der auf http://de.euribor-rates.eu/ezb-leitzins.asp einsehbar ist. Eine Restschuldversicherung ist nicht vonnöten. Die Rückzahlung sollte innerhalb von fünf bis zehn Jahren erfolgen. In der Regel vereinbaren die Banken mit dem Kunden eine monatliche Ratenzahlung, die 1-2 Prozent des aktuellen Kreditbetrags beträgt.

Wann lohnt sich der Rahmenkredit?

Der Rahmenkredit ist preiswerter als ein Dispokredit. Er ist für Kreditnehmer geeignet, die das geliehene Geld innerhalb weniger Monate nach Kreditaufnahme zurückzahlen wollen.

Die Zinsen beim Rahmenkredit sind oft variabel. Deshalb empfiehlt sich für alle, die eine Laufzeit von mehr als 12 Monaten für die Rückzahlung einplanen, ein Ratenkredit mit festen Zinsen. Finanzberater empfehlen, den Rahmenkredit für Konsumausgaben oder eine vergleichsweise kleine Anschaffung (Waschmaschine, TV oder ähnliches) zu verwenden. Im Gegensatz zum Dispokredit wird der Geldeingang des Kunden nicht belastet. Auch ist der Rahmenkredit leichter zu tilgen.

Für Verbraucher ist das Angebot eines Rahmenkredits verlockend, da sie diesen jederzeit in Anspruch nehmen können. Wer nicht aufpasst, kann sich allerdings verschulden. Verbraucher verlieren schnell den finanziellen Überblick, da die Zinsbelastung erst nachträglich am Ende des Quartals ermittelt wird. Sie wissen oft nicht, welche Höhe die gesamte Finanzierung hat, noch wie lange sie den Kredit zurückzahlen müssen. Deshalb sollte die monatliche Ratenhöhe nicht zu niedrig angesetzt sein. Vor allem, da sich bei steigenden Zinssätzen die Rückzahlung verlängert und die Mindestrate erhöht.

Vorsicht bei Angeboten, die Rahmenkredite mit einem Aktions-Zins anbieten. Der Zinssatz gilt nur über ein oder zwei Monate. Danach steigt er meist steil an.

Worauf achten beim Rahmenkredit?

Verbraucher sollten vor Abschluss eines Rahmenkredits ihr monatliches Einkommen betrachten und ehrlich entscheiden, wie viel sie davon für die Ratenzahlung verwenden können. Auch ist es gut, wenn Verbraucher Rücklagen gebildet haben. Ist dies bisher nicht der Fall, sollten sie die Kreditbelastung noch einmal überdenken. Wer die Anschaffung stemmen kann, indem er spart, sollte lieber auf einen Kredit verzichten. So vermeidet er die Darlehnskosten und Zinsrückzahlungen. Wer einen Rahmenkredit aufnehmen möchte, sollte eine Bank als Kreditgeber wählen. Von Kreditvermittlern ist komplett abzuraten. Sie verlangen eine Provision und weitere Gebühren, die zusätzlich zum Bankkredit anfallen.

Lässt sich ein Rahmenkredit kündigen?

Verbraucher sollten den Vertrag des Rahmenkredits erst unterschreiben, wenn sie die Rückzahlungsverpflichtung verstehen. Bei allen Bankdarlehen gibt es ein 14-tägiges Widerrufsrecht, wie hier nachgelesen werden kann. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Der Widerruf bedarf keiner speziellen Begründung. Er sollte schriftlich und per Post erfolgen. Wenn diese Frist verstrichen ist und der Kredit ausgezahlt wurde, lässt sich der Vertrag nicht mehr kündigen.