Bevor sich ein Arbeitnehmer auf den Weg nach „Down under“ macht, sollte er sich genau über die Lebensbedingungen informieren.

Gehalt

In Australien wird weniger gut als in Deutschland verdient. Allerdings steigt das Gehaltsniveau in letzter Zeit, da Arbeitskräfte gesucht werden. Das Mindestgehalt für ein Sponsorship-Visum beträgt 39.100 australische Dollar (zirka 23.000 Euro), im IT-Sektor bei 50.775 Dollar (rund 30.000 Euro).

Die australische Regierung stellt einen Gehaltsrechner zur Verfügung: http://www.wagenet.gov.au

Einen guten Überblick über die gezahlten Gehälter bietet die Studie des Personaldienstleistungsunternehmens Hays: http://www.hays.com.au/salary/

Lebenshaltungskosten

Die Mieten sind vor allem in Traumlagen in Strandnähe oder in den großen Städten hoch. Die Preise beziehen sich meist auf eine Woche. Die Lebenshaltungskosten sind ähnlich wie in Deutschland, nur Milchprodukte und Alkohol schlagen als Preistreiber zu Buche. Am teuersten ist Sydney.

Krankenversicherung

Wer nur eine Zeitlang in Australien arbeitet, muss sich von Deutschland aus privat versichern. Dazu bieten die Auslandskrankenversicherungen günstige Tarife an. Auswanderer kommen in den Genuss von Medicare, dem steuerfinanzierten Gesundheitssystem Australiens.

Rente

Jedes Unternehmen muss mindestens neun Prozent des Vierteljahresgehalts ihrer Angestellen in einen Rentenfond einzahlen. Schon, wer mehr als 450 Dollar verdient, hat Anspruch auf Rente. Wer später zurückkehrt, kann sich die angesparte Rente auszahlen lassen.

Steuern

Wer in Australien arbeitet, muss Steuern zahlen. Dafür muss man sich nach der Einreise eine Steuernummer (Tax File Number) besorgen. Bis zu einer Grenze von 21.600 australischen Dollars beträgt der Steuersatz 29 Prozent. Erst wer sechs Monate im Land arbeitet, bekommt vom Finanzamt den Status eines „Resident“ und muss weniger zahlen: 6.000 Dollar sind steuerfrei, danach fallen bis 25.000 Dollar 15 Prozent Steuern an und bis 75.000 Dollar 30 Prozent.