Selten waren wohl die Chancen und Herausforderungen für die Jungend im gleichen Maße gegeben wie heute. Vor allem die offenen Grenzen, die zunehmende Digitalisierung und die vielschichtigen Ausbildungsmöglichkeiten erlauben es einem jungen Menschen heute, in fast alle Bereiche vorzudringen.

Gleichsam ergeben sich dadurch aber auch Herausforderungen. Jeder Schritt muss im Lebenslauf dokumentiert werden und insgesamt können verschiedene Bereiche durch unterschiedliche Schritte vorweggenommen werden. Dementsprechend muss die Karriereplanung auch schrittweise erfolgen und solche Fehltritte nach Möglichkeit eingeplant werden.

Viele Universitäten und andere Bildungseinrichtungen versuchen Jugendliche bereits sehr früh auf die Chancen in der Arbeitswelt aufmerksam zu machen. Sie verteilen selbst Folder vor der Universität und informieren zum Beispiel über die Berufschancen nach Absolvierung eines Studiums. Dadurch können sich die Jugendlichen heute ein besseres Bild von den Möglichkeiten einer Studienwahl machen. Man darf aber auch nicht vergessen, dass gerade die Planung der eigenen Karriere in Schritten zu erfolgen hat. Davon ist die Zukunft der Karriere abhängig und korreliert mit den Erfolgschancen.

Die Karriereplanung in Teilschritten

Der Karriereplanungsprozess umfasst die Phasen, in denen ein Karriereweg gefunden wird. Dieser Prozess umfasst unterschiedliche Teile. Zunächst beginnt man mit einer Analyse der eigenen Fähigkeiten und Interessen. Gerade bei der Selbstfindung können diese Teile eine wichtige Rolle spielen. Man erkennt bereits in der Grundschule ein bestimmtes Muster und die Lehrer können eine große Hilfestellung geben, wenn es um die spätere Berufswahl geht.

Dabei geht es vor allem um eine realistische Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten. Das Suchen und Finden erfolgten durch verschiedene Schritte, wie zum Beispiel der Erforschung der Fähigkeiten oder durch viel Experimentieren. Man darf aber nie vergessen, dass die Entscheidungsfindung immer beim Menschen selbst liegen sollte. Ebenso sollte man bei der Jobsuche und der Annahme eines Jobangebots nur beratend zur Seite gestellt werden.

Die Rolle der Karriereberater

In den letzten Jahren haben vermehrt Karriereberater eine Rolle bei der Berufswahl übernommen. Sie werden aber nicht nur bei der Jugendarbeit eingesetzt, sondern sind auch im Erwachsenenalter sinnvoll. Man darf sie jedoch nicht mit einem Headhunter verwechseln. Diese beraten zwar auch ihre Klienten in gewissen Bereichen (zum Beispiel bei der Optimierung des Lebenslaufs), sind aber nicht bei der Berufswahl behilflich.

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