Man kennt die Geschichte: Mensch/Mann will unbedingt erfolgreich sein, packt es aber irgendwie falsch an und läuft geradewegs auf die Pleite zu. Da zieht er die Reißleine, ändert sein Mindset und wird Millionär.

Martin Schranz ist so einer. In seinem Buch „Get Stuff Done“ erzählt der Online-Marketer von seinem Weg, wie er es von der Fast-Pleite mit einem Rest-Budget von 70 Euro – ich frage mich dann ja immer, wann genau machen die dieses Budget fest? Ist da noch die letzte Tankfüllung dabei oder das Brötchen vom Bäcker? Ach, egal. –zum Millionär gebracht hat.

Auf 166 Seiten erklärt der Online-Marketer Martin Schranz, wie eben dieser Aufstieg funktionieren kann. Erschienen ist das Werk in einem namentlich recht passenden Influencer Verlag.

Ein Blick ins Werk

Beim Online-Riesen amazon.de ist nicht nur das Buch in zweierlei Varianten – als Kindle Edition für null Euro (Sic! Wie verdient der Mann sein Geld?) und als Taschenbuch-Variante für 19,95 Euro – verfügbar, hier kann ich vor allem einen Blick ins Buch werfen.

Zitat Klappentext:

„Viele Menschen sind auf der Suche nach dem großen Erfolg, nach Reichtum oder sehnen sich nach einem Luxusleben. Nur die wenigsten sind jedoch bereit, das zu tun, was wirklich zur Erreichung dieser Ziele nötig ist.“

Ja, das kann ich durchaus unterstreichen. Denn wenn man sich näher mit Erfolgsgeschichten beschäftigt, wird schnell deutlich, dass vor dem Erfolg ziemlich viel Arbeit steckt. So auch Martin Schranz: So sei keiner frei von Fehlern und das Scheitern auf dem Weg zum Erfolg gehöre quasi dazu.

„Auch der Autor Martin Schranz war hungrig darauf, mehr aus seinem Leben zu machen. Doch sämtliche Versuche und Bemühungen führten ihn lange Zeit nicht zum Erfolg. Stattdessen rutschte er immer weiter in die Pleite.“

Was ihm geholfen habe: 70 Euro Restgeld zählen, Zelte abbrechen, innerlich auf Erfolg umschalten und – Zack! – schon veränderte sich sein gesamtes Leben. Innerhalb weniger Jahre baute er sich eine neue Existenz und ein Millionenvermögen auf.

Welche Denkweisen, Strategien und Schritte nötig sind, um die eigenen Ziele zu erreichen, dafür soll dieses Buch eine Anleitung geben:

Die Illusion, über Nacht vom Tellerwäscher zum Millionär zu avancieren, bedient das Werk nicht: „Doch Achtung: Der Weg zum Erfolg ist nicht immer fair, flauschig, entspannt oder ausgewogen. In diesem Buch lernst du die ungeschminkte und hässliche Wahrheit kennen und erfährst, wie du es schaffen kannst.“

Vielleicht ist es manchmal die Beschäftigung mit so genannten Erfolgsmenschen und ihren Rezepten an sich, die einen Menschen weiterbringen. Denn allein, dass man anfängt, über sich selbst nachzudenken und zu überlegen, welche Ideen und Vorschläge einem helfen könnten, bringt immer mehr, als wenn ich es ganz lassen würde.

Sicherlich aber passt der Unternehmer mit besonders dickem Bankkonto gut in die Tipps-und-Tricks-Kiste für Unternehmensgründer. Ob ich das Buch gut finde? Zumindest erzählt es eine spannende Story. Und oft findet jeder etwas unterschiedliches in einem Buch, daher bin ich überzeugt, dass es Leser*innen geben wird, die für sich einiges davon mitnehmen werden.

Mein Tipp daher: Probiert es aus. Tut ja nicht weh.

Über den Autor

Martin Schranz ist Online-Unternehmer, Buchautor, Lebenskünstler, Copywriter und Investor. Mittlerweile lebt er hauptsächlich in der Schweiz, verbringt aber viel Zeit auf seinen Reisen, über die er in seinem persönlichen Blog unter martin-schranz.com berichtet.
Das Thema Reisen sowie auf Reisen erlebte Abenteuer treiben den Unternehmer um und bieten ihm den nötigen Ausgleich zum Unternehmer-Leben. In Israel lobt er die einmaligen kulinarischen Köstlichkeiten, die ihn hier erwarteten. In den USA tat er es vielen Touristen gleich und betrachtete die Gesteinsformationen des Grand Canyons vom Hubschrauber aus.
Für einen Adrenalinkick nach dem Geschmack von Martin Schranz sorgt vor allem zweierlei: PS und Sport. In Südfrankreich erfüllte er sich seinen Traum, einmal im Cockpit eines Formel-1-Autos sitzen zu können. In Las Vegas rauschte er hochmotorisiert über den Speedway und in Florida ging er an Bord eines waschechten Kampfjets sogar in die Luft. Hoch oben in der Luft erwartete ihn auch in Russland ein Abenteuer der besonderen Art. Dort durchbrach er an Bord einer MiG-29 die Schallgrenze.