Wer sich für den Einstieg als FH-Professor interessiert, sollte in der Regel einen Doktortitel erworben haben, über fünf Jahre Berufserfahrung verfügen, davon drei außerhalb der Hochschule.  Die Chancen auf einen Posten sind gut, gehen doch von den derzeit 12.000 Stelleninhabern jährlich 600 in Pension. Und auch, wer nicht promoviert ist, hat Chancen auf den Einstieg, vor allem in künstlerischen und gestalterischen Berufen. 

Die Voraussetzungen für eine Fachhochschul-Professur unterscheiden sich je nach Bundesland und werden teilweise auch von den Hochschulen unterschiedlich ausgelegt. In der Regel muss man allerdings den Doktortitel sowie eine mehrjährige Berufstätigkeit, davon drei Jahre außerhalb der Hochschule, vorweisen können.

Das Gehalt ist im Vergleich mit den in der freien Wirtschaft bezahlten bescheiden: Für eine W2-Professur gibt es 3.260 Euro pro Monat, für eine W3-Professur 4.522 Euro. Doch Geld ist nicht alles und die Hochschulen bieten mit ihren neuen Programmen und Studiengängen zahlreiche interessante Aufgaben. Viele Professoren schätzen auch den Austausch mit ihren Studierenden und engagieren sich sehr bei der Unterstützung.

Im Gegensatz zu den Universitäten und Hochschulen mit acht Stunden Lehrverpflichtung, müssen Fachhochschulprofessoren 18 Stunden unterrichten.

Ausnahmen für künstlerische Hochschulen

Wer als Künstler, zum Beispiel als Fotograf, Bildhauer, Designer oder Maler arbeitet, kann sich auch ohne Doktortitel an einer Hochschule bewerben. Hierbei kommt es mehr auf die Berufserfahrung und die künstlerische Eignung an. Dann bietet dieser Einstieg in die Lehre eine gute Möglichkeit, um eine freie, künstlerische Tätigkeit zu ergänzen, im Austausch mit nachfolgenden Talenten zu sein und selbst wiederum junge Künstler oder Designer zu unterstützen.

Wer sich weiter informieren möchte, kann das hier tun: