Nina Guntermann studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Dortmund und spezialisierte sich auf den Bereich Produktionstechnik. In verschiedenen Bereichen sammelte sie Praxiserfahrung und startete vor einiger Zeit als Trainee bei Hydro Aluminium. Im Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen.

Nina Guntermann, Hydro Aluminium

Nina Guntermann, Hydro Aluminium

Bitte erzählen Sie uns kurz etwas zu Ihrer Person: Was haben Sie studiert? Wie sind Sie auf dieses Fach gekommen? Welche praktischen Erfahrungen konnten Sie bereits sammeln? Studiert habe ich Wirtschaftsingenieurwesen mit der Vertiefung Industrial Management (Schwerpunkt Produktionstechnik) an der TU Dortmund. Für dieses Studium habe ich mich aufgrund seiner Vielfältigkeit und Interdisziplinarität entschieden.
Als Studentin habe ich immer nebenher gearbeitet. Zunächst in der Wissenschaft als studentische Hilfskraft an einem Lehrstuhl der Uni, dann als Praktikantin, Werkstudentin und Masterandin bei verschiedenen Industrieunternehmen – vor allem bei Automobilzulieferern. Parallel war ich als Beraterin in einer studentischen Unternehmensberatung aktiv.
Jetzt bin ich Trainee in der zentralen Produktionsplanung bei Hydro in unserem Werk in Grevenbroich.

Warum haben Sie sich bei Hydro Aluminium beworben? Perfekte Produkte in kürzester Zeit mit möglichst niedrigen Kosten herzustellen und dabei auch noch die vorhandenen Kapazitäten optimal auszulasten – das ist das Ergebnis einer sehr guten Produktionsplanung. Diese komplexe Problemstellung an der Schnittstelle zwischen technischen und wirtschaftlichen Zielsetzungen fand ich schon immer sehr herausfordernd und habe gezielt nach Stellen in diesem Bereich gesucht.

Online bin ich dann auf eine Ausschreibung für dieses Tätigkeitsgebiet im Rahmen eines attraktiven Traineeprogramms bei Hydro gestoßen. Der zukunftsträchtige Werkstoff Aluminium, die Aussagen zu den Unternehmenswerten und natürlich die Weiterentwicklungsmöglichkeiten, welche ein internationaler Konzern wie Hydro bietet, haben mich dann überzeugt, mich zu bewerben.

Wie hat sich das Auswahlverfahren dargestellt? Also: Gab es ein Assessment Center oder mehrere Vorstellungsgespräche? Es gab zwei Vorstellungsgespräche. Das erste war ein klassisches Vorstellungsgespräch mit einem Personaler und einer weiteren Person aus dem Fachbereich der ausgeschriebenen Stelle – bei mir war mein heutiger Vorgesetzter dabei. Beim zweiten Termin habe ich eine Werksführung bekommen und durfte schon einmal einige Kollegen aus der Fachabteilung kennen lernen. Darüber hinaus bekam ich die Möglichkeit, einem ehemaligen Trainee ein paar Fragen zu seinen Erfahrungen mit dem Programm zu stellen.

Ihre ersten Tage bei Hydro Aluminium – erzählen Sie uns etwas darüber. Haben Sie auch einen Mentor/eine Mentorin an die Seite gestellt bekommen? Wie sieht Ihre Zusammenarbeit aus? Der Einstieg verlief wirklich gut und war super organisiert. Zufälligerweise fanden in meiner ersten Woche die jährlichen Sicherheits- und Gesundheitstage im Werk in Grevenbroich statt, so dass ich viele Kollegen beim mittäglichen Grillen und bei verschiedenen weiteren Programmpunkten direkt näher kennen lernen konnte.

Mich erwarteten außerdem ein fertig eingerichteter Arbeitsplatz mit allen notwendigen Systemzugängen und ein Einarbeitungs-/Traineeplan für die kommenden 15 Monate. Den Plan habe ich in den ersten Tagen mit meinem Vorgesetzten durchgesprochen und dann direkt mit meiner ersten Station gestartet.
Da mein Mentor gleichzeitig mein Vorgesetzter ist, haben wir sehr viel Kontakt im Arbeitsalltag.

Die ersten 100 Tage sind lange vorbei. Welches erste Fazit ziehen Sie nach den ersten Monaten bei Hydro Aluminium? Die letzten Monate waren wirklich ereignisreich und ich habe bereits viele sehr interessante Stationen am Standort in Grevenbroich sowie in Norwegen absolviert. Im Rahmen meiner Lean Six Sigma Ausbildung zum Green Belt durfte ich kürzlich die Leitung eines Verbesserungsprojektes übernehmen, was großen Spaß macht. Bisher bin ich also rundum zufrieden – sowohl mit meinem Traineeprogramm als auch mit der Unternehmenskultur und Arbeitsatmosphäre hier.