Auch beim Vorstellungsgespräch zählt wie so oft der erste Eindruck. Wenn Ihr Gegenüber nicht vom ersten Moment von Ihnen überzeugt ist, haben Sie auch mit guten Qualifikationen in der Regel keine Chance auf den Job. Innerhalb von nur 100 Millisekunden macht sich Ihr Gesprächspartner ein erstes Bild von Ihnen. Damit Sie gut ankommen, sollten Sie sich also nicht nur inhaltlich auf das Vorstellungsgespräch vorbereiten. Auch Auftreten, Mimik, Stimme und Kleidung spielen eine wichtige Rolle.

Lächeln, fester Händedruck und eine ruhige Stimme

Der erste Eindruck ist oft entscheidend, Mimik und Körpersprache habe einen großen Einfluss darauf, wie das Gegenüber wahrgenommen wird. Das Vorstellungsgespräch beginnt mit der Begrüßung. Lächeln Sie Ihrem Gegenüber zu und halten Sie Blickkontakt. Dadurch wirken Sie selbstbewusst. Übertreiben Sie es dabei aber nicht. Etwa alle drei Sekunden sollten Sie den Blickkontakt kurz unterbrechen. Sonst kann es passieren, dass Sie bedrohlich erscheinen.

Klassischerweise begrüßt man sich, indem man sich die Hand gibt. Ein fester Händedruck erzeugt Sympathie. Insbesondere Frauen sollten fest und bestimmt zugreifen. Auch Ihre Stimmlage und Ihre Art zu sprechen wirkt sich auf den ersten Eindruck aus. Sprechen Sie ruhig und in einer möglichst tiefen Tonlage. Das sorgt für Wohlbefinden bei Ihrem Gegenüber und lässt Sie sympathisch wirken.

Wenn Sie zu schnell sprechen oder sich ständig verhaspeln, wird auch Ihr Gesprächspartner unruhig und empfindet das Vorstellungsgespräch als unangenehm, mit der Folge, dass Sie am Ende die Stelle nicht bekommen. Versuchen Sie außerdem nicht zu monoton zu sprechen. Wenn Sie von etwas begeistert sind, können Sie einzelne Worte gezielt betonen. So können Sie Emotionen zeigen, ohne aufgeregt und nervös zu wirken.

Wählen Sie Ihr Outfit mit Bedacht

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Wahl der Kleidung. Sie wirkt sich maßgeblich auf den ersten Eindruck aus. Beim Vorstellungsgespräch sollten Sie gepflegt erscheinen. Hochwertige Materialien, optimale Passformen und gedeckte Farben sorgen für einen seriösen Auftritt. Für Frauen eignen sich in klassischen Branchen Kostüme oder Hosenanzüge, als Mann ist man mit dem Kauf eines seriösen dunklen Anzugs gut gerüstet. Vermeiden Sie allerdings zu starke Kontraste. Das lässt Sie kühl und unnahbar wirken. Harmonisch aufeinander abgestimmte Farben, beispielsweise aus der gleichen Farbfamilie verleihen Ihnen eine freundliche und sympathische Ausstrahlung.

Das ideale Bewerbungsoutfit für Ihre Branche

Darüber hinaus sollte das Outfit entsprechend der Branche ausgewählt werden. Im Finanzwesen herrscht beispielsweise ein anderer Dresscode als in der Medienbranche. Informieren Sie sich vorher über die Unternehmensphilosophie und wählen Sie Ihr Outfit dementsprechend aus.

Grundsätzlich gilt: In Berufen mit Kundenkontakt wird meist ein strengerer Dresscode vorausgesetzt. Bei Büroberufen ohne Kundenkontakt sind auch legere Business-Looks erlaubt. Eine dunkle Jeans, ein weißes Hemd und Lederschuhe sind hier eine gute Wahl. Frauen können zu Bluse, Rock und Stiefeletten greifen. Auch für welche Position Sie sich bewerben möchten, spielt eine wichtige Rolle. In Führungskreise trägt man Anzüge und Kostüme in dunklen Farben. Je niedriger die Position, desto heller darf das Outfit sein.

Fazit

Der erste Eindruck kann nicht zurückgenommen werden. Studien zufolge können Mimik, Stimme und allgemeines Auftreten den eigentlichen Inhalt verstärken. Üben Sie deswegen das ruhige Sprechen und treten Sie Ihrem hoffentlich zukünftigen Arbeitgeber selbstbewusst gegenüber, ohne dabei zu forsch zu wirken. Mit einem angemessenen Outfit machen Sie den ersten Eindruck perfekt. Viel Erfolg!

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