Die Welt wächst zusammen und wer hierzulande neben der eigenen Muttersprache zumindest Englisch und eine weitere Fremdsprache beherrscht, ist auf dem Arbeitsmarkt klar im Vorteil. Inwieweit Mehrsprachigkeit der Schlüssel zum Traumjob sein kann und wie man am effektivsten neue Sprachen lernt, verraten wir hier.

Wichtige Weltsprachen des 21. Jahrhunderts

Auf der Liste der meist gesprochenen Sprachen der Welt schafft es Deutsch gerade noch so in die Top 10. Schätzungsweise 185 Millionen Menschen sprechen unsere Sprache – verglichen mit Englisch, Französisch oder Mandarin ist das geradezu lachhaft (hier die komplette Liste bei statista.de). Um die Sprachbarriere zu überwinden, Dokumente zu übersetzen und interkontinentale Korrespondenz zu ermöglichen, setzen viele Unternehmen auf professionelle Fachübersetzer.

Warum Mehrsprachigkeit heute so wichtig ist

Wer sich beruflich also auf internationalem Terrain bewegt, spricht Englisch und in den meisten Fällen mindestens eine zusätzliche Sprache, die man für die Kommunikation mit Geschäftspartnern und Kunden auf der ganzen Welt verwenden kann. Das trifft heute auch auf Berufsgruppen zu, die noch vor einigen Jahren ganz ohne zusätzliche Fremdsprachen auskamen. Grund dafür ist die voran schreitende Globalisierung und der Umstand, dass immer mehr Unternehmen aus allen Bereichen auf internationaler Ebene agieren. In den Stellenanzeigen findet man daher recht häufig einen Vermerk zur Mehrsprachigkeit.

Sprachen lernen – Wie geht das?

Sofern man denn die Wahl hat, sollte man sich eine Sprache aussuchen, die von vielen Menschen gesprochen wird und zu der man eine wie auch immer geartete Affinität hat (und sei es nur, dass einem der Klang gefällt). Hinsichtlich des Lernprozesses gibt es einige Faustregeln und Tipps. So sollte man bei der jeweiligen Sprache nach Möglichkeit an seinen Alltag und vorhandenes Wissen anknüpfen, so viel reden wie möglich, auf allen Sinnesebenen lernen und in der Freizeit Vokabeln pauken und vor allem wiederholen. Viele Sprachforscher sind übrigens der Ansicht, dass es die Begabung für das Sprachenlernen (also auch den Mangel an besagter Begabung) in Wirklichkeit gar nicht gibt. Also: immer fleißig üben.