Ob Online-Shop oder stationärer Handel, geschickte Werbung ist das A und O. Der bestehende Kundenstamm soll möglichst effizient erweitert werden und dafür stehen Mittel und Werkzeuge zur Verfügung. Die Bandbreite ist groß und hängt von der Art des Geschäfts ab.

Klassisch: Kunden im Vorbeigehen einfangen

In manchen Punkten hat es der stationäre Handel leichter als ein Online-Shop. Er ist an Ort und Stelle, Laufkundschaft ist nicht in wenigen Sekunden bei der Konkurrenz. Einige einfache Mittel kommen noch zur Hilfe: Ladenbesitzer finden in vielen Shops Kundenstopper, mit denen Sie Passanten auf ihre Angebote aufmerksam machen können.
Um den Effekt zu verstärken, sollte man trotzdem nicht auf eine Werbestrategie verzichten. An erster Stelle dabei: die Definition der Zielgruppe. Das gilt selbst bei Kundenstoppern. So sollte der Kundenstopper einer Apotheke anders designt sein als der eines Sportgeschäfts.

Printmedien zur Hilfe nehmen

Weiter geht es mit Printmedien: Flyer, Plakate und Co. ermöglichen es Geschäften, auch fernab des Standorts präsent zu sein. Sie sollten deswegen nicht ausgelassen werden – aber auch nicht wahllos verstreut werden. Beispiel: Sportgeschäfte legen ihre Flyer besser vor Sportclubs, Fußballstadien oder Fitnessstudios aus als vor einem Edel-Restaurant. Auch hier gilt also wieder: Die Planung macht den Unterschied.

Nicht am falschen Ende sparen: Profis engagieren

Ab einer gewissen Unternehmensgröße bietet es sich an, die Werbestrategie mit professionellem Know-how anzugehen. Selbst erlernen kann man das Werbe-Handwerk mit Ausbildung oder Studium; alternativ kann man mit einer Agentur zusammen arbeiten. Dort wird meistens eine langfristige Strategie festgelegt, außerdem zeigen erst Profis auf, auf wie vielen Ebenen Werbung heute stattfindet – vor allem online.

Allein geht es nicht

Online-Werbung eignet sich nicht nur für Online-Shops. Auch stationäre Geschäfte können mit Banner-Werbung und anderen Online-Maßnahmen ihren Umsatz steigern. Dazu gehört etwa die Suchmaschinenoptimierung, die wiederum Teil des Online-Marketings ist. Für Werbe-Laien wird es spätestens an dieser Stelle kompliziert oder besser gesagt: Die einzelnen Teilbereiche sind so komplex, dass sie niemand im Alleingang bewältigen kann. Wer nebenbei noch das Tagesgeschäft erledigen muss, schon gar nicht.